Verbotene Produkte

Stand: 4. August 2026

Diese Liste konkretisiert die in den Verkäuferbedingungen (Ziffer 2) und den AGB (Ziffer 5) geregelte Pflicht, keine rechtswidrigen oder gegen diese Richtlinien verstoßenden Angebote einzustellen. Die Aufzählung ist beispielhaft und nicht abschließend — auch vergleichbare, hier nicht ausdrücklich genannte Angebote können untersagt sein, wenn sie gegen geltendes Recht oder den Zweck dieser Richtlinien verstoßen. Angebote, die gegen diese Richtlinien verstoßen, werden entfernt und können zur Sperrung des Verkäuferkontos führen.

Grundsätzlich verboten sind unter anderem

  • 3D-Druck-Dateien für Schusswaffen, Waffenteile, Waffen-Attrappen, Sprengvorrichtungen oder sonstige nach dem Waffengesetz erlaubnispflichtige Gegenstände.
  • Malware, Viren, Ransomware, Keylogger oder sonstige Werkzeuge zur unautorisierten Kompromittierung fremder Systeme oder Daten.
  • KI-Bots, KI-Agenten oder Automationen zur Umgehung von Nutzungsbedingungen Dritter (z. B. Spam-Bots, Account-Farming, Bewertungs- oder Engagement-Manipulation).
  • KI-Agenten oder KI-Software, die zur Erstellung illegaler Inhalte, zur gezielten Desinformation oder zum Betrug konzipiert sind, oder die unrealistische bzw. garantierte Gewinnversprechen bewerben (z. B. Trading-Bots mit Gewinngarantie).
  • Software oder Anleitungen zur Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen (DRM) oder zur sonstigen Softwarepiraterie.
  • Cheats, Hacks oder Bots für Online-Spiele, die gegen deren Nutzungsbedingungen verstoßen.
  • Produkte, die Patent-, Marken-, Urheber- oder sonstige Rechte geistigen Eigentums Dritter verletzen, insbesondere unautorisierte Kopien oder Nachbildungen fremder Produkte.
  • Inhalte mit rechtswidrigen, gewaltverherrlichenden, volksverhetzenden, diskriminierenden oder pornografischen Inhalten sowie Inhalte, die Minderjährige sexualisieren.
  • Finanzprodukte, Anlage- oder Kreditvermittlung ohne die dafür erforderliche behördliche Zulassung (u. a. nach KWG, ZAG oder WpHG).
  • Persönliche Daten Dritter (z. B. gescrapte Kontaktlisten, Datensätze mit personenbezogenen Daten ohne Rechtsgrundlage für deren Weitergabe) sowie Tools, die primär zur unrechtmäßigen Erhebung solcher Daten dienen.
  • Gefälschte Dokumente, Zeugnisse, Ausweise oder Zertifikate sowie Werkzeuge zu deren Erstellung.
  • Angebote, die Gesundheitsversprechen ohne wissenschaftliche Grundlage machen oder eine medizinische Behandlung/Diagnose ohne entsprechende Zulassung ersetzen sollen.

Prüfung und Durchsetzung

Jedes Angebot wird vor Veröffentlichung automatisiert durch ein KI-Sprachmodell (Prüfung auf mutmaßlich illegale Inhalte und Betrugsverdacht) sowie manuell durch das Admin-Team geprüft; bereits veröffentlichte Angebote werden mehrfach täglich erneut automatisiert geprüft. Wird ein Verstoß festgestellt, geht der Betreiber grundsätzlich wie folgt vor:

  1. Sofortige Sperrung des betroffenen Angebots (Status „suspended“), unabhängig von Uhrzeit oder laufenden Bestellungen.
  2. Benachrichtigung des Verkäufers mit Begründung der Sperrung über die Plattform bzw. per E-Mail.
  3. Bei erstmaligen, weniger schwerwiegenden Verstößen: Möglichkeit zur Korrektur und erneuten Einreichung des Angebots durch den Verkäufer.
  4. Bei schwerwiegenden Verstößen (insbesondere strafrechtlich relevante Inhalte, Betrug oder wiederholte Verstöße): dauerhafte Sperrung des Verkäuferkontos ohne erneute Einreichungsmöglichkeit; einbehaltene, aus dem Verstoß resultierende Beträge können zurückgehalten werden, soweit dies rechtlich zulässig ist.
  5. Bei Anhaltspunkten für strafbare Handlungen behält sich der Betreiber die Meldung an die zuständigen Behörden vor.

Verkäufer können eine Überprüfung einer Sperrung unter Angabe von Gründen bei service.qayb@gmail.com beantragen; über den Antrag entscheidet das Admin-Team nach eigenem Ermessen.